how to reduce bounce rate

Absprungrate senken: So verlierst Du weniger Besucher

Eine hohe Absprungrate ist Grund zur Sorge: Selbst wenn Du Vertrieb gemeistert hast und Deine Conversion Rate stimmt, kann die Absprungrate Dir alles vermiesen.

Denn wenn alle Besucher Deine Seite sofort verlassen, bekommst Du gar nicht die Chance, Leute zu zahlenden Kunden zu machen – und erreichst Deine Ziele nicht.

Aber Du musst nicht akzeptieren, dass die meisten Besucher nicht interessiert sind. Natürlich hat jede Website eine gewisse Absprungrate – aber mit ein paar Strategien kannst Du Deine Absprungrate verbessern.

In diesem Artikel erfährst Du erwiesene Strategien, die Deine Absprungrate senken. Setze sie um und Du wirst die Aufmerksamkeit Deiner Besucher länger halten.

 

Methoden für eine niedrigere Absprungrate

Was ist eine gute Absprungrate? Das hängt von Deiner Branche und Deinen Zielen ab. Für einige Webseiten ist eine 80% Absprungrate großartig, andere würden sich dafür schämen.

Doch für die allermeisten Websites gilt folgendes: 

Bei über 80% läuft etwas extrem falsch. 50-60% sind normal. Wenn Du Richtung 30-40% gehst, hast Du eine hervorragende Absprungrate. Aber: Wenn Google Analytics Dir eine Absprungrate unter 20% anzeigt, liegt meistens ein technischer Fehler vor. 

Bevor Du mit der Optimierung anfängst, solltest Du Deine Website testen. Schaue Dir in Google Analytics an, wo die meisten Leute abspringen. Das kannst du tun, indem Du den folgenden Seiten folgst: Verhalten => Websitecontent => Landingpages.

So erfährst Du, wo Du anfangen solltest, Deine Absprungrate zu verbessern. Hier ein paar Strategien:

 

Liefere relevante Inhalte

Viele Seiten sind gut SEO optimiert, ranken aber für irrelevante Keywords. Wenn Leute außerhalb Deiner Zielgruppe auf Deiner Website landen, finden sie nicht, was sie wollen – und verschwinden wieder.

user intent

Überlege Dir, was jemand wirklich sucht, bevor Du Deinen Content optimierst. Welche Probleme möchte er lösen? Möchte der Kunde etwas lernen? Möchte der Kunde etwas kaufen? Wie tief ist er im Kaufprozess? Diese Fragen helfen Dir, nützlichen Content zu erstellen. Je relevanter Deine Inhalte, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Leute bei Dir bleiben. Optimiere Deine Webseite deswegen auf maximale Relevanz.

 

Liefere eine nahtlose Nutzererfahrung

Nutzererfahrung ist, wie sich Leute auf Deiner Webseite fühlen. Wichtig ist, dass Deine Website auf allen Web-Browsern und Geräten gut aussieht. Tools wie Hotjar oder Google Analytics zeigen Dir das Verhalten und die Entscheidungen Deiner Besucher.

Jedes Website-Element ist Teil der Nutzererfahrung. Aber hier sind die einflussreichsten Schritte für eine bessere Absprungrate:

  1. Nutze gute Formatierung in Artikeln. Niemand möchte eine “Textwand” lesen. Egal wie gut Dein Content ist—wenn das Format Leser abschreckt, liest niemand Deine Inhalte. Nutze kurze Absätze, Leerraum, Zwischenüberschriften und Listen.
  2. Platziere relevante interne Links. Verlinke nicht jeden Artikel aus Deinem Archiv. Verweise nur auf nützliche, relevante Beiträge.
  3. Mach’s Deinen Kunden einfach. Eine gute Website gibt Kunden, was sie suchen—nicht, was Du zeigen willst.
  4. Erstelle nicht nur textliche Inhalte. Videos, Bilder, GIFs und mehr können wertvoller Content sein.
  5. Achte auf die Sprache und den Stil Deiner Webseite. Das hängt natürlich von Deiner Branche ab. Schreibe aber immer in verständliche Worten und einem umgänglichen Ton.
  6. Mache Navigation intuitiv. Lasse Deine Besucher relevante Inhalte mühelos finden. Jeder Besucher sollte mit weniger als 3 Klicks finden, wonach er sucht.
  7. Verbessere Deine 404 Seite mit einem Link zur Homepage und einer Suchfunktion. So klicken Besucher nicht weg, wenn sie auf einer 404 Seite landen.

 

Optimiere Call to Action Knöpfe

Der erste sichtbare Teil Deiner Website sollte einen auffälligen und deutlichen Call to Action (Handlungsaufforderung) Knopf beinhalten. Überlege Dir, was der Kunde tun soll. Eine Probeversion herunterladen? Sich für einen Newsletter anmelden? Ein Gespräch buchen?

Wenn Du das weißt, motiviere Deine Besucher mit einem Call to Action. Mehr verschiedene Knöpfe verwirren Deine Leser. Alle Seiten sollten relevante Inhalte mühelos auffindbar machen.

 

Verbessere Deine Website-Geschwindigkeit

Manchmal sind weder Inhalte noch Design Deiner Website schuld. Manchmal liegt es einfach an der Ladezeit. Die meisten Leute verschwenden ihre Zeit nicht mit einem Ladezeichen, sondern klicken weg.

Sogar eine Verzögerung von einer Sekunde kann Dich bis zu 7% Deines Umsatzes kosten.

Die Ladezeiten Deiner Seite erfährst Du mit Google Page Speed. Dort erhältst Du Tipps, wie Deine Website schneller lädt. Zu den wichtigsten Tipps für schnellere Ladezeiten gehören: Optimierte Bilder, besseres Caching und schnelleres Hosting.

 

Optimiere Deine Website für Mobilgeräte

Heutzutage besuchen Viele Websites auf ihrem Handy oder anderen Mobilgeräten.

Sogar mit der besten Desktopseite verlierst Du Besucher, Interessenten und Kunden, wenn Deine Website nicht auf dem Handy funktioniert. Außerdem ist mobile Optimierung ein wichtiger Teil von Googles Ranking-Algorithmus. Eine gute mobile Website verbessert so auch Dein SEO.

 

Werde glaubwürdig

Kunden müssen Dir vertrauen, damit Deine Absprungrate sinkt – ignoriere den Einfluss von Glaubwürdigkeit nicht. Du kaufst nicht von Leuten, denen Du nicht vertraust. Eine verdächtige Website verlässt Du sofort wieder. Auf Deiner Seite musst Du genug Vertrauen erwecken, damit jemand mit Dir arbeiten möchte.

Mehr Vertrauen bekommst Du zum Beispiel mit Social Proof. Eine Social Proof Plattform wie crowdy.ai zeigt automatisch echte Aktivität auf Deiner Website an (inkl. Käufe, Email-Anmeldungen und mehr). Außerdem zeigt crowdy.ai Testimonials glücklicher Kunden an, teilt Social Media Zahlen usw. Diese Social Proof Elemente kannst Du in unter 5 Minuten umsetzen und damit Deine Glaubwürdigkeit steigern.

Auch gewonnene Preise, Zertifikate, Mitgliedschaften usw. geben Kunden ein Sicherheitsgefühl.

 

Passe mit Werbung auf

Nervige Werbung anderer Unternehmen kann Deine Absprungrate steigern. Besonders bei automatisch abspielenden Videos.

 

Teste, teste, teste

Auf dem Weg zu einer guten Absprungrate musst Du wahrscheinlich viel verändern, um die beste Version Deiner Website zu finden. Mit gratis Tools wie Google Optimize findest Du heraus, wie gut (oder schlecht) Deine Überschrift oder Dein CTA funktioniert.

ab testing

Außerdem kannst Du verschiedene Inhalte testen und mit A/B Tests herausfinden, wie verschiedene Strategien funktionieren. Du kannst auch verschiedene Zielgruppen, Regionen, Keywords, etc. gegeneinander testen.

 

Hole verlorene Nutzer zurück

Auch die schönste Website verlassen Nutzer irgendwann. Das ist nicht Deine Schuld, es passiert überall. Wenn sie Deine Seite verlassen, hast Du die letzte Chance, sie zu überzeugen. Viele Tools bieten eine “Exit-Intent” Funktion. Damit werden Pop-Ups erst angezeigt, wenn jemand Deine Website verlassen möchte.

Du kannst so zum Beispiel die Email-Adressen “verlorener” Nutzer gewinnen. Dadurch kannst Du mit ihnen in Kontakt bleiben und ihnen relevante Angebote schicken, die sie zu zahlenden Kunden machen. Liefere dabei auch einen Anreiz, sich einzutragen – das können zum Beispiel Gratis-Inhalte sein.

Ein Exit Intent Popup mit einem Anreiz kann Deine Chancen auf Neukunden extrem erhöhen.

 

Fazit

In diesem Ratgeber hast Du erfahren, wie Du Deine Absprungrate senkst und die Verweildauer Deiner Nutzer erhöhst. Das bringt Dir ein besseres Google-Ranking und eine höhere Conversion Rate. Nutze die Strategien in diesem Artikel und setze sie heute noch um!

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